Der Köfeleweg in Mölten
Der Köfeleweg von Mölten nach Vöran ist ein abwechslungsreicher Erlebnisweg für Familien mit Kindern. Sechs Stationen mit Fokus auf Klettern und Bewegung sorgen unterwegs für jede Menge Spaß und kleine Abenteuer.
- Zone: Burggrafenamt
- Kategorien: Erlebnisweg, Frühlingswanderung, Herbstwanderung, mit Spielplatz
- Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst, Winter
- Dauer: 1 Stunde Hinweg, 1 Stunde Rückweg (reine Gehzeit! Mit Pausen an den Stationen deutlich länger)
- Höhenmeter: 170m Aufstieg, 170m Abstieg
- Strecke: 5,7 km
- Schwierigkeit: Einfach
- Startpunkt: Mölten, Öffentlicher Parkplatz bei der Feuerwehrhalle
Wegbeschreibung
Wandern, klettern, spielen, entdecken und dabei die Sonne genießen – der Köfeleweg in Südtirol ist ein abwechslungsreicher Erlebnisweg für die ganze Familie. Besonders Kinder, die gerne klettern, kommen hier voll auf ihre Kosten: Die Stationen reichen von einfachen Kletterelementen bis hin zu anspruchsvolleren Kraxelstellen in luftiger Höhe. So findet wirklich jede Altersklasse ihre passende Herausforderung.
Sechs Stationen zwischen Mölten und Vöran
Der Köfeleweg führt mit insgesamt sechs Erlebnisstationen von Mölten nach Vöran – ihr könnt also in beide Richtungen starten. Wenn ihr von Vöran startet, bietet sich die Seilbahn Burgstall–Vöran zur Auffahrt an, da die Gondelfahrt allein schon ein kleines Abenteuer für Kinder ist.
Wir selbst sind in Mölten gestartet und bis nach Schlaneid gewandert. Dabei haben wir die ersten vier Stationen erkundet, die wir als besonders spannend empfunden haben. Wenn ihr alle sechs Stationen erleben möchtet, solltet ihr für eine Richtung eine gute Stunde reine Gehzeit einplanen. Mit Kindern dauert es deutlich länger – schließlich laden die Stationen immer wieder zum Spielen und Entdecken ein.
Start in Mölten: Der Weg zu den ersten Stationen
Am besten parkt ihr euer Auto beim öffentlichen Parkplatz neben dem Feuerwehrhaus in Mölten, direkt gegenüber dem Fossilienmuseum Mölten. Von dort geht es ein kurzes Stück bergauf, bevor ihr links dem Gehsteig folgt, die Straße überquert und durch eine Wiese spaziert.
Schon bald erreicht ihr die erste Station: ein großes Haflinger-Pferd aus Holz – ideal zum Klettern und Spielen. Weiter geht es durch den Wald zur zweiten Station, einem Baumhaus. Hier gibt es auch einen Picknicktisch mit schöner Aussicht – perfekt für eine kleine Pause.
Ein Stück weiter wartet bereits das nächste Highlight: ein kleiner Klettersteig für Kinder mit Seilen und steileren Passagen. Für jüngere Kinder ist hier Begleitung durch Erwachsene empfehlenswert.
Das Highlight: Der große Holzriese
Bis zur vierten Station dauert es etwas länger, doch das Warten lohnt sich: Der große Holzriese ist das absolute Highlight des Köfelewegs. Seine Beine sind als lange Rutschen gestaltet, und im Inneren kann man nach oben klettern – ein echtes Abenteuer für mutige Kinder. Neben dem Riesen gibt es einige Bänke und Tische – perfekt für ein Picknick.
Weiterwandern oder einkehren
Ab hier habt ihr mehrere Optionen:
- Weiterwandern zur Seilbahn nach Vöran (ohne weitere Stationen)
- Richtung Schlaneid wandern, mit Einkehrmöglichkeit beim Schlaneiderhof (Öffnungszeiten vorher prüfen)
- Den Köfeleweg bis zum Bacherhof in Vöran fortsetzen – inklusive der fünften Station (Rieseninsekten zum Balancieren).
Wir sind bis Schlaneid gewandert und anschließend mit dem Bus zurück nach Mölten gefahren – nach so viel Klettern und Spielen waren die Kinder ziemlich müde.
Eine sehr empfehlenswerte Einkehr ist die Lingeralm. Vom Parkplatz in Mölten erreicht ihr sie in etwa fünf Minuten mit dem Auto. Euch erwartet ein gemütlicher Bauernhof mit Tieren, Spielplatz und richtig gutem Essen – ideal für einen entspannten Abschluss der Wanderung.
Tipps für eure Wanderung am Köfeleweg
- Nicht kinderwagentauglich – der Weg ist eher für trittsichere Kinder geeignet
- Beste Jahreszeit: Frühling und Herbst (im Sommer kann es recht heiß werden)
- Genug Zeit einplanen, da die Kinder an den Stationen lange spielen möchten
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